Abu Dhabi Desert Challenge Etappe 3
12. April 2017
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12. April 2017
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Abu Dhabi Desert Challenge Etappe 4

Al-Attiyah dominiert gnadenlos, Bikes sorgen für Spannung

Die vorletzte Etappe der Abu Dhabi Desert Challenge 2017 sah zum vierten Mal den Toyota von Nasser Al-Attiyah als Etappensieger. Der Peugeot von Konkurrent Khalid Al-Quassimi büsste nach einem Defekt weiter Zeit ein. Bei den Bikes ist es um so spannender. Fünf Fahrer von KTM, Husqvarna und Honda haben Chancen auf den Gesamtsieg.

Die vierte Etappa der Abu Dhabi Desert Challenge fürhrte die Fahrer 250 Kilometer durch die Wüste. Nasser Saleh Al-Attiyah baute seinen Vorsprung dabei auf 1 Stunde und  46 Minuten aus. Der Karari ist mit seinem Französischen Co Matthieu Baumel in voller Kontrolle über das Rennen. „Wir haben keinerlei Probleme. Die Dünen sind schwierig, aber wir machen vorsichtig und konzentrieren uns darauf, keine Fehler zu machen“, stapelte Al-Attiyah tief.

 

 

 

 

 

 

 

Der Gesamtzweite Khalid Al-Qassimi musste seinen Peugeot 3008 DKR mit gebrochener Antriebswelle anhalten und verlor damit weitere Zeit, belegte bei der Etappe Rang neun. Der Tscheche Martin Prokop im Ford Evo 150 wurde Etappendritter und verteidigte damit auch seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Vierter ist hier Mohammed Abu Issa im X-raid-Mini.

Jürgen und Maximilian Schröder im Nissan des South Racing Teams holten einen guten 22. Rang auf der Etappe und liegen in der Gesamtwertung auf Platz 25.

Nach mehreren Tagen schwerer Seekrankheit aufgrund des Auf- und Abs auf den Dünen musste der aktuelle Leader des FIA World Cups, Aron Domzala, das Rennen aufgeben.

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtwertung 4.Etappe – Autos 

1. Nasser Al-Attiyah (QAT)/Matthieu Baumel (FRA) Toyota Hilux Overdrive 14hr 43min 58.7sec

2. Khalid Al-Qassimi (ARE)/Khaled Al-Kendi (ARE) Peugeot 3008 DKR     16hr 30min 01.8sec

3. Martin Prokop (CZE)/Jan Tomanek (CZE) Ford F-150 Evo                17hr 04min 07.1sec

4. Mohammed Abu Issa (QAT)/Xavier Panseri (FRA)       Mini All4 Racing       17hr 56min 07.7sec

5. Khalid Al-Feraihi (SAU)/Ali Hassan Obaid (ARE) Nissan Patrol            20hr 12min 05.3sec

6. Yayha Al-Helai (ARE)/Nasser Al-Kuwari (QAT) Nissan Pick-Up            20hr 33min 34.6sec

7. Mark Powell (GBR)/Quin Evans (GBR) Fast & Speed Buggy              20hr 41min 02.5sec

 Motorräder

Der letzte Etappensieg vor dem großen Shwodown bei den Bikes ging an Kevin Benavides vom Monster Energy Honda Team. Der Argentinier hat wegen eines Kupplungsproblems auf der ersten Etappe keine Chance mehr auf den Gesamtsieg, aber freute sich sehr über seinen Etappensieg.

Um den Gesamtsieg wird es auf der 5. Und letzten Etappe einen harten Vierkampf geben. Die Kandidaten sind Paulo Gonçalves, der mit seiner Honda die Gesamtwertung anführt, dem Österreiher Matthias Walkner, dem Dakar-Sieger Sam Sunderland und Pablo Quintanilla auf Husqvarna. Favoriten sind Sunderland und Quintanilla, da sie die besten Startpositionen haben.

 

 

 

 

 

 

 

Sunderland ist kein Freund solcher Strategien: „Diese Sorte Rennen gefällt mir nicht. Die eigene Fahrt vom Verhalten der andern abhängig zu machen… Ich hätte lieber, dass einfach der schnellste Fahrer gewinnt. Aber ich habe dieses Rennen schon so oft verloren, weil ich der schnellste war! Dieses Jahr habe ich mehr Strategie angewandt. Aber trotzdem wird es nicht leicht, ich muss hart kämpfen.“

Aber auch Goncalves will den Sieg unbedingt: „Heute habe ich alles gegeben und die Führung übernommen. Ich habe alle Fahrer vor mir überholt. Aber wir haben noch einen Renntag. Es ist nicht die beste Startposition morgen – aber die Etappe ist etwas schneller als in den letzten Tagen. Man weiß nie!“

Tony Schattat, der Deutsche, der in den Emiraten lebt, kam auf Rang 33 ins Ziel.

Gesamtwertung 4.Etappe – Bikes

1. Paulo Gonçalves (PRT) Honda 450 CRF Rally                                 15hr 32min 56.8sec

2. Matthias Walkner (AUT) KTM 450 Rally Factory                             15hr 33min 30.6sec

3. Pierre Alexander Renet (FRA) Husqvarna 450 Rally                          15hr 34min 07.3sec

4. Sam Sunderland (GBR) KTM 450 Rally Factory                               15hr 34min 12.5sec

5. Pablo Quintanilla (CHI) Husqvarna 450 Rally                                  15hr 34min 27.2sec

6. Antoine Meo (FRA)         KTM 450 Rally Factory                                     16hr 27min 41.1sec

7. Mohammed Al-Balooshi (ARE) KTM 450 Rally Replica                      16hr 40min 26.7sec