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Dakar 2016: Der Prolog beginnt furios

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Unfall mit Mini verletzt vier Personen

Zum ersten Mal in der 38-jährigen Geschichte der Dakar gab es einen Prolog. Auf einer Strecke von 11 Kilometern sollte die Startaufstellung für die erste Etappe ausgefahren werden. Unglücklicherweise hatte der Chinese Guo Meiling im Mini einen Unfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Das Rennen wurde sofort beendet und der Prolog für die Trucks entfiel.

Eine kurze, schnelle Strecke zum Auftakt der Dakar  nicht wenige rechnetet mit einem Erfolg des WRC-Champions Sebestian Loeb bei seiner ersten Dakar. Aber der Toyota Hilux von Bernhard ten Brinke schaffte die schnellste Zeit. Andere Favoriten fuhren vorsichtig oder erlitten gar kleinere Missgeschicke.
Carlos Sainz zum Beispiel verlor seine Motorhaube bei der Flussdurchfahrt. Die Haube klatschte gegen seine Scheibe. „Ich konnte nichts mehr sehen! Ich musste erst beschleunigen und dann bremsen, um das Ding abzuschütteln. Aber dann ging es weiter“, so der Toyota-Fahrer. Das kostete ihn nach eigener Schätzung 3 Sekunden. Nicht viel, aber genug um den Prolog zu verlieren!
Xavier Pons auf dem Ford Ranger des South Racing Teams war vielleicht mit seinem dritten Platz die größte Überraschung. Dahinter reihten sich Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah, Nani Roma und Ex-WRC-ler Miko Hirvonen in Minis auf. Hinter dem Toyota von Giniel de Villiers kamen sodann die Peugeots von Stephane Peterhansel, Sebestien Loeb und Cyril Despres, der erstmals im Auto bei der Dakar antritt.
Nasser Al-Attiyah sah das Ergebnis positiv: „Immerhin haben wir schon 4 Sekunden auf Giniel de Villiers gutgemacht!“
Loeb war zufrieden: „Ich wollte hauptsächlich ohne Schwierigkeiten ins Ziel kommen. Alles ging sehr geschmeidig, obwohl ich einige Zeit im Staub eines Motorrads fahren musste. Wir werden sehen, wie es auf längeren Etappen laufen wird.“
Bester Deutscher im Feld ist Dirk von Zitzewitz als Beifahrer von Giniel de Villiers auf Rang 8.
Platz 20 belegen Harry Hunt und Andreas Schmidt in ihrem Mini. Direkt dahinter der Mini von Yazeed Al-Rajhi und Beifahrer Timo Gottschalk. Zehn Ränge dahinter Vater und Sohn Schröder in ihrem Nissan.
Einen beachtenswerten 39. Rang haben Stephan Schott und Holm Schmidt inne, die bisher alle Dakars in Südamerika erfolgreich beendet haben. Es gibt nur ein weiteres Team, welches das von sich behaupten kann!

Ergebnis des Prologs – Autos

Ten Brinke (NLD) / Colsoul (BEL) Toyota
Sainz (ESP) / Cruz (ESP) Peugeot + 3s
Pons (ESP) / Torlaschi (ARG) Ford + 4s
Al-Attiyah (QAT) / Baumel (FRA) Mini + 5s
Dabrowski (POL) / Czachor (POL) Toyota + 5s

Motorräder

Joan Barreda heizte mit seiner Honda regelrecht zum Sieg, den er zeitgleich mit Ruben Faria auf Husqvarna erreichte. Nur Sekunden dahinter die beiden Yamahas von Rodrigues (Portugal) und Van Beveren (Frankreich). Interessanterweise liegt die erste KTM mit Gerard Farres Guell erst auf Rang sieben. Der Newcomer und Weltmeister Mathias Walkner ist auf Platz 15. „Ich wollte hauptsächlich in den Rhythmus kommen. Am Ende habe ich nicht mal 20 Sekunden verloren“, sagte der Österreicher. Aber die wenigen Sekunden Rückstand sind verschmerzbar. Der deutsche Ingo Zahn hat auf Platz 79 mit seiner KTM 1 Minute 31 Rückstand.

Ergebnis des Prologs – Motorräder

Joan Barreda Bort Honda
Ruben Faria Husqvarna + 6s
Helder Rodrigues Yamaha + 3s
Adrien van Beveren Yamaha + 4s
Michael Metge Honda + 8s