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Bei der Dakar geht es um Sekunden

9. Etappe der Dakar 2020

[vc_row][vc_column][vc_column_text]DAKAR 2020 – Die neunte Etappe

Stephane Peterhansel gewann die neunte Etappe der Dakar in Saudi-Arabien mit nur 15 Sekunden Vorsprung vor Nasser Al-Attiya, der wiederum seinen Rückstand auf Carlos Sainz an der Spitze auf 24 Sekunden verkürzen konnte. Bei Motorrädern und Trucks sind die Gesamtführenden dagegen sicher im Sattel.

9. Etappe der Dakar 2020Auf der neunten Etappe nach Haradh gab es spektakuläre Szenen, denn die Strecke führte an einem Abgrund entlang. Die Helikopter konnten Bilder wie aus einem Mad-Max-Film sammelnt. Den Etappensieg sicherten sich Stéphane Peterhansel (FRA) und Paulo Fiuza (POR) im MINI John Cooper Works Buggy. Es war bereits ihr dritter Tagessieg.

„Wieder eine Prüfung, auf der wir alles gegeben haben“, so der Franzose. „Zu Beginn war es steinig und kurvig, aber wir hatten ein gutes Tempo und konnten einige Konkurrenten überholen. Meiner Meinung nach, hätten wir nicht schneller sein können. Schließlich wollte ich auch nicht zu viel Risiko eingehen.“

Tatsächlich war das Durchschnittstempo der Etappe äußerst hoch. Schon auf den letzten Etappen berichteten die Fahrer davon, sehr schnell unterwegs gewesen zu sein. Unter Umständen liegt hier ein Sicherheitsrisiko, denn schnelles Fahren ist anstrengend, mindert auf Dauer die Konzentration und führt zu Gefahrensituationen.

9. Etappe der Dakar 2020Den Abstand auf den zweitplatzierten Nasser Al-Attiyah im Toyota Hilux konnte Peterhansel dennoch kaum verkürzen, denn dieser folgte mit nur 15 Sekunden Abstand als zweiter der Etappe.  Al-Attiyah: „Das war ein gutes Ergebnis, denn der Buggy ist wirklich schnell. Ich bin froh, den Rückstand verkürzt zu haben. Für uns ist es gut, das Stephane morgen die Etappe eröffnen muss.“

Carlos Sainz und Lucas Cruz (beide ESP) kamen im MINI JCW Buggy auf Platz fünf ins Ziel und verteidigen damit ihre Gesamtführung, wenn auch nur mit 24 Sekunden Vorsprung.

Zudem schafften drei MINI John Cooper Works Rally-Teams den Sprung in die Top 10. Yasir Seaidan (KSA) und Alexey Kuzmich (RUS) erreichten mit Platz drei ihr bestes Ergebnis bei dieser Dakar. Jakub  Przygonski (POL) und Timo Gottschalk (GER) kamen auf Platz vier ins Ziel. Orlando Terranova und Bernardo Graue runden mit Platz zehn das gute Ergebnis der Treburer ab.

9. Etappe der Dakar 2020Sven Quandt, Team Manager X-raid Team meinte dementsprechend: „Es war heute ein guter Tag für das Team, wir haben es geschafft, an der Spitze des Rennens zu bleiben und die Fahrer haben einen hervorragenden Job gemacht. Unser Ziel ist es, diese Rallye zu gewinnen, und das ganze Team arbeitet gemeinsam daran, dies zu erreichen.“

Markus Walcher und Tobias Henschel sind mit ihrem Bowler Wildcat mittlerweile in die Top-50 gefahren. In das letzte Viertel der Dakar gehen sie als 47ste.

Annett Fischer, die Navigatorin von Camelia Liparoti ist weiter mit dem „Joker“ unterwegs, der eigentlich ausgeschiedenen Fahrzeugen die weitere Teilnahme ermöglicht. Mit ihrem Yamaha-Side-by-Side erzielten die Frauen den 34 Rang auf der neunten Etappe.

 

Gesamtwertung Autos nach neunter Etappe

1 305 C. SAINZ MINI 35:11:54 0:00:00
2 300 N. AL-ATTIYAH TOYOTA 35:12:18 0:00:24
3 302 S. PETERHANSEL MINI 35:18:32 0:06:38
4 309 Y. AL RAJHI TOYOTA 35:46:10 0:34:16
5 311 O. TERRANOVA MINI 36:01:35 0:49:41

 

Motorräder

Pablo Quintanilla, der Gesamtzweite, gewinnt mit seiner Husqvarna die neunte Etappe. Der Amerikaner Ricky Brabec führt die Gesamtwertung weiter mit über 20 Minuten an, obwohl er auf der Etappe nur Vierter wird. Es sieht nicht so aus, als würde der Amerikaner die Nerven verlieren und auch seine Honda läuft ohne Probleme. „Wir sind wieder einen Tag näher am amerikanischen Traum: die Dakar zu gewinnen. Morgen werden meine Konkurrenten Quintanilla und Price vor mir starten. Mein Plan ist also, sie in sichtweite zu kriegen und dann dahinter zu bleiben. Dann werden sie auch auf der nächsten Etappe vor mir starten und ich behalte mein 21-Minuten-Polster“, erklärt Brabec seinen Plan für das letzte Viertel der Dakar 2020.

Spannend ist die Aufholjagd von Joan Barreda Bort, der seine Honda auf den zweiten Rang der Etappe steuerte und in der Gesamtwertung kontinuierlich nach oben rutscht. Nun liegt er nur noch anderthalb Minuten hinter Toby Price auf KTM. Insgesamt waren auf der neunten Etappe allerdings keine großen Zeitpolster zu gewinnen. Zwischen dem ersten und dem Zehnten, Matthias Walkner auf KTM, lagen gerade einmal acht Minuten.

„Die Etappe fühlte sich sehr lang und sehr kalt an. Es war keine Gute Etappe für mich, aber wir haben noch drei Tage und ich werde mein Bestes geben“, sagte Walkner im Ziel.

 

Gesamtwertung Motorräder nach neunter Etappe

1 009 R. BRABEC HONDA 31:59:29 0:00:00
2 005 P. QUINTANILLA HUSQVARNA 32:20:22 0:20:53
3 001 T. PRICE KTM 32:26:12 0:26:43
4 012 J. BARREDA BORT HONDA 32:27:45 0:28:16
5 017 JI. CORNEJO FLORIMO HONDA 32:28:58 0:29:29

 

Trucks

Andrey Karginov gewann als souveräner Gesamtführender auch die 9. Etappe und hat nun 38 Minuten Vorsprung auf den zweiten, seinen Kamaz-Teamkollegen Anton Shibalov. Auf dem dritten Rang liegt Siarhei Viazovich aus Weißrussland, der seinen Abstand auf Shibalov geringfügig auf 20 Minuten verringern konnte. Spannung ist hier kaum noch zu erwarten, zumal der Gesamtvierte Ales Loprais auf Praga eine weitere Stunde Rückstand hat.

Mathias Behringer liegt inzwischen auf Rang 27 der Gesamtwertung, diesen Platz holte er auch auf der 9. Etappe.

 

Gesamtwertung Trucks nach neunter Etappe

1 511 A. KARGINOV KAMAZ 38:05:25 0:00:00
2 516 A. SHIBALOV KAMAZ 38:44:00 0:38:35
3 503 S. VIAZOVICH MAZ 39:14:01 1:08:36
4 502 A. LOPRAIS PRAGA 40:19:34 2:14:09
5 501 D. SOTNIKOV KAMAZ 40:54:54 2:49:29

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