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Baja Aragon in Spanien 2015

Drei Minis auf dem Podium

Die Baja Aragon in Spanien (24.-26.07.2015) war das sechste Rennen im Weltcup. Sie startete mit einem 7,8 km kurzen Prolog am Freitagabend. Am Samstag absolvierten die Piloten zwei Prüfungen: Die erste über 160 km und die zweite Wertungsprüfung am Nachmittag über 310 km. Die letzte Prüfung am Sonntag ist 180 km lang.

Sechs X-raid Mini Racing traten zur Titelverteidigung an. In den vergangenen sieben Jahren gewann immer ein Fahrzeug aus Trebur. Die Serie hielt. Zum achten Mal in Folge konnte ein von X-raid gebautes Fahrzeug das Rennen in Spanien gewinnen. Nani Roma aus Spanien wiederholte zusammen mit seinem Co-Piloten Alex Haro (ESP) seinen Erfolg aus dem vergangenen Jahr. Rang zwei sicherten sich die beiden Argentinier Orlando Terranova und Bernardo  Mikko Hirvonen (FIN) feierte mit einem dritten Platz zusammen mit Michel Périn (FRA) ein erfolgreiches Off-Road-Rallye-Debüt im Mini All 4 Racing. „Die Baja Aragon verlangt einen Fahrstil, den ich mehr gewohnt bin“, so Hirvonen.

Der Top-Fahrer bei X-Raid, Nasser Al-Attiyah (QAT) mit Beifahrer Mathieu Baumel (FRA) hatte das Ziel, den Abstand auf den Führenden in der Gesamtwertung, Vladimir Vasilyev, zu verkürzen. Die Chancen standen gut, den Vasilyev war in Spanien nicht am Start. Aber eine massive Reifenpanne machte All-Attiyahs Hoffnungen zunichte. Dabei hatte der Katari sogar die erste Wertungsprüfung für sich entschieden. Aber auf der zweiten Wertungsprüfung am Samstag fing einer der Reifen Feuer. Al-Attiyah konnte ihn noch rechtzeitig abbauen. Die Mechaniker mussten direkt vor Ort helfen. Die daraus resultierende Zeitstrafe hätte mehrere Stunden betragen und so entschied man, am letzten Tag nicht mehr an den Start zu gehen. So beträgt der Abstand auf den Weltcupführenden weiterhin 21 Punkte.

Sieger Nani Roma musste am Samstag als erstes Fahrzeug die beiden Prüfungen eröffnen. „Es ist hier nicht einfach, als Erster in die Prüfung zu fahren“, so der Dakar-Gewinner von 2014. „Das Gras ist hier teilweise sehr hoch und man kann die Steine nicht sehen.“ 
Der Kampf um den zweiten Rang zwischen Hirvonen und Terranova wurde mit nur 23 Sekunden zugunsten des Argentiniers entschieden. Auch hier spielten Reifenschäden eine Rolle. „Wir sind nicht ohne Fehler durch das Wochenende gekommen und mussten drei Platten wegstecken“, analysierte Terranova.
Die Baja Aragon hatte in diesem Jahr noch eine sehr spezielle Spezial-Kategorie. Die „ParaBaja“ für Menschen mit „reduzierter Mobilität“ absolvierten immerhin 10 Fahrer. Die Strecke war im Vergleich zur Weltcup-Strecke allerdings stark vereinfacht.

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Endergebnis Baja Aragon:

Nani Roma/Alex Haro (Esp) X-Raid Mini
Orlande Terranova/Bernard Graue (Arg) X-Raid Mini
Mirko Hirvonen (Fin)/Michel Perin (Fra) X-Raid Mini
Reinaldo Varela/Gustavo Guglemin (Bra) Toyota Overdrive